Nun bin ich schon genau einen Monat hier auf der Tui Glen Farm in Kawerau und ich habe mich schon richtig eingelebt! Mein Tag besteht, wie gewollt, nur aus Pferden und allem was dazu gehört. Auf der Tui Glen Farm gibt es zwei Bereiche. Einmal die Sportpferde (und Einstellerpferde) und einmal die Trekkingpferde. Die Sportpferde sind Springpferde, deren Turniersaison Ende August/Anfang September startet und die momentan zwar teilweise gearbeitet werden, wir lassen es aber alles etwas ruhiger angehen. Um die Sportpferde kümmere ich mich gemeinsam mit Lucia. Dann gibt es noch um die 30 Trekkingpferde, die für Reitunterricht und Horse Treks genutzt werden. Darum kümmern sich Robyn und KJ. Mit Robyn wohne ich hier auch zusammen in unserer kleinen Batch. Robyn ist 24 Jahre alt und aus Schottland und wir verstehen uns super! Es ist wirklich ein Traum hier, wenn auch harte Arbeit. Mein Tag sieht eigentlich immer recht ähnlich aus. Morgens gehe ich in die Ställe, werde von sechs wiehernden hungrigen Pferden begrüßt. Da sind unsere vier Springpferde (Naomi, Carter, Lady und Kate) und Niccis Pferde (Louie und Stoney). Carter und Louie sind erst recht kurz hier, kürzer als ich. Morgens füttere ich also als erstes um 8 die Pferde und dann die Schweine, dann bereite ich entweder Heulage in den Draußenyards vor - zweites Frühstück - oder fahre die Heulage auf die Graspaddocks, in die die Pferde dann kommen (meistens Yards). Dann fange ich an, die Pferde rauszubringen. Stoney und Louie in ihren Paddock, Naomi in ihren, Lady und Kate in ihren und Carter in seinen. Lady, Kate und Carter kommen, wie gesagt, gewöhnlich noch in die Yards zum Heulage frühstücken. Dann nehme ich das Quad und füttere Naomi und zwei Einstellerpferde (Spirit und Shyann). Ich bin so gegen 9:45 damit fertig und fange an, die sechs Boxen zu misten, Wassereimer säubern, Heulage für abends in die Behälter legen, Futter machen, Stallgasse fegen, evtl. Yards harken. Und zwischendurch, wenn noch nicht gleich auf die Koppeln gebracht, wollen Kate und Lady und Carter noch rausgebracht werden. Damit bin ich locker bis Mittag beschäftigt. Meistens habe ich nur meine kleinen Späne“mountains“ in den Boxen, die ich dann nach Mittag noch schnell verteilen muss („die Sonne malen“). Das mache ich dann noch schnell nach Mittag, bevor ich mich nachmittags meistens um die Pferde kümmere. Oft longiere ich Lady, helfe Lucia mit Carter oder Tom mit Lady bei den Sprüngen oder sonst etwas. Als wir Athens hier hatten (ein Berittpferd), bin ich sie manchmal noch geritten. Oder manchmal gehe ich auch mit auf einen Horse Trek. Wie auch immer, die Nachmittage verfliegen nur so und machen richtig Spaß. Abends müssen dann unsere 4 Pferde reingeholt werden (Nicci holt ihre selbst rein) und gefüttert werden, Stall abgeschlossen werden und die Pferde draußen ausgefüttert werden (mit dem Quad, was für ein Spaß). So sieht nun mein Paradiesleben aus, leider ist es um 5 schlagartig stockdunkel (und zugegebener Maßen etwas scary) hier auf der Farm, sodass wir nicht noch privat reiten können. Aber der freie Tag (einer pro Woche) wird fleißig zum reiten genutzt und gerade mein Geburtstag war da ein Paradebeispiel. Robyn und ich haben uns Summer und April geschnappt und sind tatsächlich 3 Stunden (inklusive Picknick) ausgeritten. Und es hat sich sooo kurz angefühlt! Weil es einfach so Spaß macht. Lucia hat heute erzählt, dass sie Summer ab morgen gekauft hat, wir sie trainieren und dann wieder verkaufen! Ich bin sehr gespannt und freue mich drauf! Tja, das Leben ist nämlich doch ein Ponyhof!
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Mittwoch, 19. März 2014
Tui Glen Farm (nach einem Monat)
(Diesen Artikel fand ich gerade in meinen Entwürfen - warum nicht noch veröffentlichen?)
Nun bin ich schon genau einen Monat hier auf der Tui Glen Farm in Kawerau und ich habe mich schon richtig eingelebt! Mein Tag besteht, wie gewollt, nur aus Pferden und allem was dazu gehört. Auf der Tui Glen Farm gibt es zwei Bereiche. Einmal die Sportpferde (und Einstellerpferde) und einmal die Trekkingpferde. Die Sportpferde sind Springpferde, deren Turniersaison Ende August/Anfang September startet und die momentan zwar teilweise gearbeitet werden, wir lassen es aber alles etwas ruhiger angehen. Um die Sportpferde kümmere ich mich gemeinsam mit Lucia. Dann gibt es noch um die 30 Trekkingpferde, die für Reitunterricht und Horse Treks genutzt werden. Darum kümmern sich Robyn und KJ. Mit Robyn wohne ich hier auch zusammen in unserer kleinen Batch. Robyn ist 24 Jahre alt und aus Schottland und wir verstehen uns super! Es ist wirklich ein Traum hier, wenn auch harte Arbeit. Mein Tag sieht eigentlich immer recht ähnlich aus. Morgens gehe ich in die Ställe, werde von sechs wiehernden hungrigen Pferden begrüßt. Da sind unsere vier Springpferde (Naomi, Carter, Lady und Kate) und Niccis Pferde (Louie und Stoney). Carter und Louie sind erst recht kurz hier, kürzer als ich. Morgens füttere ich also als erstes um 8 die Pferde und dann die Schweine, dann bereite ich entweder Heulage in den Draußenyards vor - zweites Frühstück - oder fahre die Heulage auf die Graspaddocks, in die die Pferde dann kommen (meistens Yards). Dann fange ich an, die Pferde rauszubringen. Stoney und Louie in ihren Paddock, Naomi in ihren, Lady und Kate in ihren und Carter in seinen. Lady, Kate und Carter kommen, wie gesagt, gewöhnlich noch in die Yards zum Heulage frühstücken. Dann nehme ich das Quad und füttere Naomi und zwei Einstellerpferde (Spirit und Shyann). Ich bin so gegen 9:45 damit fertig und fange an, die sechs Boxen zu misten, Wassereimer säubern, Heulage für abends in die Behälter legen, Futter machen, Stallgasse fegen, evtl. Yards harken. Und zwischendurch, wenn noch nicht gleich auf die Koppeln gebracht, wollen Kate und Lady und Carter noch rausgebracht werden. Damit bin ich locker bis Mittag beschäftigt. Meistens habe ich nur meine kleinen Späne“mountains“ in den Boxen, die ich dann nach Mittag noch schnell verteilen muss („die Sonne malen“). Das mache ich dann noch schnell nach Mittag, bevor ich mich nachmittags meistens um die Pferde kümmere. Oft longiere ich Lady, helfe Lucia mit Carter oder Tom mit Lady bei den Sprüngen oder sonst etwas. Als wir Athens hier hatten (ein Berittpferd), bin ich sie manchmal noch geritten. Oder manchmal gehe ich auch mit auf einen Horse Trek. Wie auch immer, die Nachmittage verfliegen nur so und machen richtig Spaß. Abends müssen dann unsere 4 Pferde reingeholt werden (Nicci holt ihre selbst rein) und gefüttert werden, Stall abgeschlossen werden und die Pferde draußen ausgefüttert werden (mit dem Quad, was für ein Spaß). So sieht nun mein Paradiesleben aus, leider ist es um 5 schlagartig stockdunkel (und zugegebener Maßen etwas scary) hier auf der Farm, sodass wir nicht noch privat reiten können. Aber der freie Tag (einer pro Woche) wird fleißig zum reiten genutzt und gerade mein Geburtstag war da ein Paradebeispiel. Robyn und ich haben uns Summer und April geschnappt und sind tatsächlich 3 Stunden (inklusive Picknick) ausgeritten. Und es hat sich sooo kurz angefühlt! Weil es einfach so Spaß macht. Lucia hat heute erzählt, dass sie Summer ab morgen gekauft hat, wir sie trainieren und dann wieder verkaufen! Ich bin sehr gespannt und freue mich drauf! Tja, das Leben ist nämlich doch ein Ponyhof!
Nun bin ich schon genau einen Monat hier auf der Tui Glen Farm in Kawerau und ich habe mich schon richtig eingelebt! Mein Tag besteht, wie gewollt, nur aus Pferden und allem was dazu gehört. Auf der Tui Glen Farm gibt es zwei Bereiche. Einmal die Sportpferde (und Einstellerpferde) und einmal die Trekkingpferde. Die Sportpferde sind Springpferde, deren Turniersaison Ende August/Anfang September startet und die momentan zwar teilweise gearbeitet werden, wir lassen es aber alles etwas ruhiger angehen. Um die Sportpferde kümmere ich mich gemeinsam mit Lucia. Dann gibt es noch um die 30 Trekkingpferde, die für Reitunterricht und Horse Treks genutzt werden. Darum kümmern sich Robyn und KJ. Mit Robyn wohne ich hier auch zusammen in unserer kleinen Batch. Robyn ist 24 Jahre alt und aus Schottland und wir verstehen uns super! Es ist wirklich ein Traum hier, wenn auch harte Arbeit. Mein Tag sieht eigentlich immer recht ähnlich aus. Morgens gehe ich in die Ställe, werde von sechs wiehernden hungrigen Pferden begrüßt. Da sind unsere vier Springpferde (Naomi, Carter, Lady und Kate) und Niccis Pferde (Louie und Stoney). Carter und Louie sind erst recht kurz hier, kürzer als ich. Morgens füttere ich also als erstes um 8 die Pferde und dann die Schweine, dann bereite ich entweder Heulage in den Draußenyards vor - zweites Frühstück - oder fahre die Heulage auf die Graspaddocks, in die die Pferde dann kommen (meistens Yards). Dann fange ich an, die Pferde rauszubringen. Stoney und Louie in ihren Paddock, Naomi in ihren, Lady und Kate in ihren und Carter in seinen. Lady, Kate und Carter kommen, wie gesagt, gewöhnlich noch in die Yards zum Heulage frühstücken. Dann nehme ich das Quad und füttere Naomi und zwei Einstellerpferde (Spirit und Shyann). Ich bin so gegen 9:45 damit fertig und fange an, die sechs Boxen zu misten, Wassereimer säubern, Heulage für abends in die Behälter legen, Futter machen, Stallgasse fegen, evtl. Yards harken. Und zwischendurch, wenn noch nicht gleich auf die Koppeln gebracht, wollen Kate und Lady und Carter noch rausgebracht werden. Damit bin ich locker bis Mittag beschäftigt. Meistens habe ich nur meine kleinen Späne“mountains“ in den Boxen, die ich dann nach Mittag noch schnell verteilen muss („die Sonne malen“). Das mache ich dann noch schnell nach Mittag, bevor ich mich nachmittags meistens um die Pferde kümmere. Oft longiere ich Lady, helfe Lucia mit Carter oder Tom mit Lady bei den Sprüngen oder sonst etwas. Als wir Athens hier hatten (ein Berittpferd), bin ich sie manchmal noch geritten. Oder manchmal gehe ich auch mit auf einen Horse Trek. Wie auch immer, die Nachmittage verfliegen nur so und machen richtig Spaß. Abends müssen dann unsere 4 Pferde reingeholt werden (Nicci holt ihre selbst rein) und gefüttert werden, Stall abgeschlossen werden und die Pferde draußen ausgefüttert werden (mit dem Quad, was für ein Spaß). So sieht nun mein Paradiesleben aus, leider ist es um 5 schlagartig stockdunkel (und zugegebener Maßen etwas scary) hier auf der Farm, sodass wir nicht noch privat reiten können. Aber der freie Tag (einer pro Woche) wird fleißig zum reiten genutzt und gerade mein Geburtstag war da ein Paradebeispiel. Robyn und ich haben uns Summer und April geschnappt und sind tatsächlich 3 Stunden (inklusive Picknick) ausgeritten. Und es hat sich sooo kurz angefühlt! Weil es einfach so Spaß macht. Lucia hat heute erzählt, dass sie Summer ab morgen gekauft hat, wir sie trainieren und dann wieder verkaufen! Ich bin sehr gespannt und freue mich drauf! Tja, das Leben ist nämlich doch ein Ponyhof!
Neuer Alltag
"Neuer Alltag" - die Überschrift passt in zweierlei Hinsicht. Erstmal hatte ich nach der Wendung in Neuseeland natürlich einen komplett neuen Alltag. Einen, den ich so geliebt habe, dass ich hier nicht mal ein Foto hochgeladen habe! Ich habe die letzten drei Monate dann ja auf der Tui Glen Farm in Kawerau verbracht und dort war ich als Sporthorse Groom, sprich Springpferde-Pflegerin, tätig. Es war eine tolle Zeit, ich habe alles an den letzten Monaten dort geliebt. Morgens bin ich aufgewacht und wurde von Pferden begrüßt, die auf ihr Frühstück warteten, mittags habe ich sie trainiert und abends habe ich ihnen gute Nacht gesagt. In dieser Zeit habe ich tolle Menschen kennen gelernt, Lucia, Robyn, Josie, Ness und Lena haben viele tolle Erfahrungen mit mir geteilt :-)
Dieses Foto ist (immer noch) mein absolutes Liebligsfoto und es zeigt so gut, wie glücklich ich auf der Tui Glen Farm war.
Ich behalte diese Zeit in so toller Erinnerung und sie hat mir so viel gegeben, ich habe meinen langjährigen Traum, mal von meiner Leidenschaft leben zu können endlich leben dürfen (die Zeit vorher auch, endlich endlich habe ich mal gelernt, nein zu sagen). Ich weiß nun mit absoluter Sicherheit, dass ich nie wieder, auch nicht kurz, ohne Pferde sein möchte. Als ich in Hamburg studiert habe, habe ich diese Leidenschaft ja leider etwas vernachlässigen müssen, aber die Zeiten sind nun vorbei :-)
"Neuer Alltag" - das passt auch auf die Zeit nach Neuseeland. Nun studiere ich den Master in Maritime Management und habe nun endlich meinen Weg in die Schifffahrt gefunden. Nach nun fast einem halben Jahr hier in meinem neuen Studienalltag fühlt er sich immer noch toll an!
Das DIY kommt bei so viel Studium und Reiten natürlich etwas zu kurz, aber gerade bei der Einrichtung meines neuen Zimmers, das ich einfach nur toll finde und wo ich mich wirklich wohl fühle, gab es da doch das ein oder andere Projekt"chen".
Zum Beispiel habe ich mir ein Nagellackregal gebastelt. Und zwar nur aus Holz, Heißkleber und Lackfarbe - wollte ich auch schon so lange machen... :-) Nun hab ichs! Außerdem habe ich mir aus alter Bettwäsche, die ich meinem Freund abgeluchst habe, einen Vorhang-Raumteiler genäht und Bettwäsche von meiner Oma wurde zu Vorhängen umfunktioniert (ich bin mir sicher, sie hätte die Idee großartig gefunden)! Und damit meine Eingangstür nicht so weiß aussieht, hab ich auch da ein bisschen mit Farbe aufgemischt! :-) Und aktuell stricke ich an meinem zweiten Stricktuch...ja, ich weiß, jetzt kommt der Sommer! Egal, es ist so schön!!!
Es wird nie langweilig, höchstens mal etwas ruhiger hier!!
In diesem Sinne, bis ganz bald
Liebe Grüße,
eure Franzi,
die Schätzerin
Dieses Foto ist (immer noch) mein absolutes Liebligsfoto und es zeigt so gut, wie glücklich ich auf der Tui Glen Farm war.
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| kisses from Harry |
"Neuer Alltag" - das passt auch auf die Zeit nach Neuseeland. Nun studiere ich den Master in Maritime Management und habe nun endlich meinen Weg in die Schifffahrt gefunden. Nach nun fast einem halben Jahr hier in meinem neuen Studienalltag fühlt er sich immer noch toll an!
Das DIY kommt bei so viel Studium und Reiten natürlich etwas zu kurz, aber gerade bei der Einrichtung meines neuen Zimmers, das ich einfach nur toll finde und wo ich mich wirklich wohl fühle, gab es da doch das ein oder andere Projekt"chen".
Zum Beispiel habe ich mir ein Nagellackregal gebastelt. Und zwar nur aus Holz, Heißkleber und Lackfarbe - wollte ich auch schon so lange machen... :-) Nun hab ichs! Außerdem habe ich mir aus alter Bettwäsche, die ich meinem Freund abgeluchst habe, einen Vorhang-Raumteiler genäht und Bettwäsche von meiner Oma wurde zu Vorhängen umfunktioniert (ich bin mir sicher, sie hätte die Idee großartig gefunden)! Und damit meine Eingangstür nicht so weiß aussieht, hab ich auch da ein bisschen mit Farbe aufgemischt! :-) Und aktuell stricke ich an meinem zweiten Stricktuch...ja, ich weiß, jetzt kommt der Sommer! Egal, es ist so schön!!!
Es wird nie langweilig, höchstens mal etwas ruhiger hier!!
In diesem Sinne, bis ganz bald
Liebe Grüße,
eure Franzi,
die Schätzerin
Donnerstag, 21. März 2013
Artisan Market, Chch Lantern Festival, Rodeo, Genähtes, New Brighton Beach
Ende Februar waren Leni und ich in Christchurch und haben den Artisan Market besucht. Er ist unglaublich groß und es wird neben verschiedenem Essen auch jede Menge Selbstgemachtes verkauft. Wahnsinn, ich hätte mir den Markt niemals so groß vorgestellt und Leni hatte irgendwann vorher schonmal superschöne Kettenanhänger auf diesem Markt gefunden, aber sie meinte auch, dass sie viele Stände zwar wiederkennt, viele aber bei ihrem letzten Besuch noch nicht da waren und einige auch fehlen - unter anderem der Kettenanhänger-Stand. Egal, schön und eindrucksvoll wars trotzdem! Danach hielten wir dann noch im Tattooshop (City of Ink), weil Leni sich ihr Design angucken wollte. Aber leider war der Tattooist nicht da!
Am ersten März-Wochenende wurde in Christchurch das Chinesische Neujahr groß gefeiert. Also hieß es wieder einmal für Leni und mich: Auf nach Christchurch. Zuerst ging es kurz zum Tattooshop, denn das Tattoodesign von Leni war ja immer noch nicht begutachtet worden. Ra, der Maori-Kunst-Spezialist hat dann das bisherige Design für Lenis Tattoo mit uns besprochen und dann noch etwas verfeinert. Mir hat er mit Kuli neben den Knöchel einen NZ Fern gemalt, einfach so, und für schön befunden... Wenn da nur der Respekt vor der Nadel nicht wäre!
Der Hagley Park wurde ganz im Zeichen von China mit Laternen beleuchtet und außerdem gab es übermäßig viel chinesisches Essen. Leni und ich hatten aber - wie immer - selbstgebackenes Brot dabei und haben auch vorher noch im Pak'n save (Neuseelands Aldi) Weintrauben eingekauft. Wir haben dann also sehr unchinesisch gegessen, aber lecker! Gestärkt haben wir dann angefangen, herumzulaufen und uns alles anzugucken. Es gab eine große Bühne mit Artisten und später chinesische Rockmusik, Stände, die die chinesische Akupunktur vorstellten, Teepartys, Zeichen und unfassbar viele Laternen... (ernsthaft, so etwas ist mir in meinen 7 Monaten China nicht über den Weg gelaufen - allerdings war ich ja auch nicht über den chinesischen Jahreswechsel da)! Und als ob das nicht schon genug chinesisches Flair vermitteln würde, war es auch noch unfassbar voll, also richtig voll, für neuseeländische Verhältnisse geradezu überfüllt! Und so gingen wir dann von Laterne zu Laterne und trafen ernsthaft noch Mike, Jack und Ash! Was für ein Zufall und die Freude war groß!
Hier noch ein paar pferdige Alltagsimpressionen. Am Wochenende des Artisan Markets war eine Freundin von Ash mit ihrem Pony hier und ich durfte natürlich auch einen "go" haben!
Nicci, unsere Nachbarin ist immer fleißig am Rodeo-Reiten. Irgendwann hab ich es mal mitbekommen und bin direkt rübergegangen (vgl. Pig-Experience kurz nach Weihnachten war auch dort).
Dann das Wochenende (9./10. März) war ich bei Leni, denn sie hatte sturmfrei. Ich musste zwar am Samstag Morgen noch arbeiten, aber dann ging es direkt mit der Nähmaschine im Gepäck zu ihr! Wir haben die ganze Nacht durchgenäht (mit etwas Sekt und viel Geschnatter...) und sind dann irgendwann um halb 6 ins Bett gefallen!
Die Stoffe haben wir von einem Recyclinghof. Und die Cordhose war for free und der andere Stoff (ich finde ihn sooooo schön) war mal ein Bettlaken.
Um 10 klingelte dann der Wecker, denn wir wollten zum New Brighton Beach. Dort wird auf den Abflug der Godwits gewartet. Vögel, die das Jahr über hier verbringen und dann in diesen Tagen nach Alaska zum Brüten fliegen! Das war wieder ein Event der neuseeländischen Art: nicht viel los, sausages for free (die suuupereklig waren, aber Leni und ich hatten uns vor lauter Sorge, verhungern zu müssen, jeder erstmal 2 genommen....)! Aber schön wars und ehrlich - Vögel haben wir vorher glaub ich beide noch nicht beobachtet! (Wir hatten auch kein Glück, wir waren zu ungeduldig, auf den Abflug zu warten, nachdem sie da einfach nur saßen und saßen und saßen...) Aaaaaber Spaß hatten wir - wie immer :-)
Soweit zum Anfang März, es geht gleich direkt weiter mit den News!
Herzlichste Grüße vom anderen Ende der Welt,
eure Franzi,
die Schätzerin
Freitag, 1. Februar 2013
Nitro Circus, 4WD
Am Sonntag waren Mike, Ash, Jack und ich bei Nitro Circus in Christchurch. Weil Leni auch eine Karte hatte, ist sie spontan vorher zu uns gekommen und ist bei uns mitgefahren. Die Show in Worte zu fassen scheint mir fast unmöglich, es war einfach cool, spektakulär, atemberaubend, faszinierend, schnell, hoch, gefährlich, toll, großartig! Einfach toll! Wahrhaftig eine der besten Shows, die ich bisher gesehen habe - und mit fast 4 Stunden Unterhaltung pur einfach unschlagbar! Danke Mike!!!
Vor ein paar Wochen hatte Debbie, Leni's Gastmama, Geburtstag und so sind wir (Debbie und Marc, Caleb, Noah und Grace sowie Leni und ich) zum River gefahren, um dort zu picknicken! Also ging es mit dem 4-WD (four-wheel-drive) über Stock und über Stein und ins Wasser und haste nicht gesehen...! Da ist wahrlich der Weg das Ziel! Georg hatte ja am Heiligabend mit Wayne, einem Freund von Mike, eine solche Tour gemacht, und es hieß nur "Männersache" (war auch irgendwie passend, weil Ash, Hayley und ich währenddessen unsere Nägel lackiert hatten....)! Na ja, wie auch immer, jetzt bin ich auch ab durch den Fluss!! (kostet in Queenstown übrigens 200 $)
Mitwoch waren wir alle in der Zeitung! Nichts ahnend bin ich mit den Kiddies zum River gefahren und wir sind geschwommen (also die Kiddies, mir war es wie immer zu kalt, ich bin hier eine unglaubliche Frostbeule, sodass ich gestern, als ich bei gefühlten 50 Grad, als ich mit Leni am Strand war, von Mike eine SMS bekommen hab, in der stand, dass es ja nun endlich mal auch für mich warm genug sei...). Wie auch immer, wir waren auf jeden Fall am Fluss und dann kam eine Reporterin und fragte uns, ob wir toxische Algen gesehen hätten! Nichts da, da gibt es außer wunderbar klarem Wasser nichts! Aber auf Seite 2 in riesigem Format haben wir es geschafft! In dem Artikel steht in etwa, dass die nichtsahnende Nanny mit den Kindern immer zum Fluss fährt, von der Gefährlichkeit der Situation keinerlei informiert... ähem, ja, das gab nun schon den einen oder anderen Lacher, egal wie - sag ich mir - Hauptsache famous ;-)
Soweit vom Januar, hier noch eine Sunset-Impression!
Bis bald (auch mit einigem Gewerkelten)
eure Franzi,
die Schätzerin
Montag, 26. November 2012
Anica, Farmers Market in Christchurch und Speedrace
Fast eine Woche ohne Internet habe ich hinter mir! Das bedeutet nicht nur, dass meine morgendliche Blogrunde ausfiel, sonder auch, dass ich kein Skype benutzen konnte und kein Tatort gucken konnte! Aber - ich lebe noch und es gibt viel zu berichten.
Das Milchpuder für Bob und Marley ist leer (wir hatten noch einen Rest von Forest, dem Lamm aus letztem Jahr, das wir für Bob und Marley nehmen wollten und dann müssen sie eben mit Gras vorlieb nehmen) und dementsprechend werden sie nicht mehr gefüttert. Ab und zu bin ich nochmal mit einer Flasche Wasser hingegangen, aber da das ja eher für mich als für sie ist und weil der Paddock schon ein bisschen Fußweg ist, ist das auch eingeschlafen. Dafür haben wir ein zweites Reitpferd geleast: Anica. Sie ist ein Haflinger-Vollblut-Mix und einfach toll! Ein Pferd zu leasen ist hier ganz üblich und man bekommt das Pferd umsonst und muss halt nur die "Instandhaltungskosten" tragen. Also Hufschmied, Tierarzt und Futter. Aber da wir sie wohl "nur" für sechs Monate haben, fällt das Futter weg (denn es ist ja Sommer) und der Hufschmied kostet hier gerade einmal 35 $, und dann teilen wir das alles auch noch durch drei (Hayley, Mike, ich).
Dann habe ich angefangen zu joggen (zum wievielten Mal in meinem Leben??!!). Leni, ein deutsches Au Pair bei Debbie, der Gastmutter von Sophie und Lotta, hat mir erzählt, dass sie immer joggen geht und zack, ab zum Warehouse, Joggingschuhe gekauft und los gings auch für mich. Bis jetzt halte ich mich tapfer: Donnerstag joggen, Freitag Aikido, Samstag keine Zeit wegen Speedrace und gestern auch joggen (trotz immernoch Muskelkater von Donnerstag)! Hab ich das Warehouse schonmal erwähnt? Es ist der Laden hier in Neuseeland, bei dem man alles bekommt! Ich meine, wirklich alles: Weihnachtsdeko, Schreibwaren, Eimer, Schuhe, Fishing-Artikel, Surfartikel, Kleidung, Schmuck, DVDs, CDs, Bücher, Naschi, Kissen, Möbel, Elektrogeräte, und alles, was mir grad nicht einfällt! Unfassbar! Na ja, auf jeden Fall hatten sie Joggingschuhe für 25 $, auf die es nochmal 30 % special gab... also habe ich schlappe 18 $ bezahlt! Mal sehen, wie lange sie halten, ich werde sie auch als Wanderschuhe nehmen und sie somit einem richtigen Qualitätstest unterziehen!
Dann war ich am Samstag mit Leni in Christchurch auf dem Farmers Market und dann im Botanischen Garten picknicken (und dann habe ich noch das Touribüro ausgeräumt und kann nun mit Flyern dealen, hihi)! Es ist unglaublich, wie schnell hier die Zeit rumgeht, kaum waren wir da, war der Tag schon wieder rum - eine Eigenschaft von Neuseeland, die mir schon recht früh aufgefallen ist... die Zeit scheint hier wirklich schneller zu laufen! Selbst das Nichtstun vergeht wie im Fluge!
Abends war ich dann mit der Family beim Speedrace. Im Nachbardorf Kaiapoi gibt es jeden Samstag ein Autorennen: Lärm, Schmutz und schnelle Autos! Ernsthaft, viele Rennen konnte man wegen fliegendem Staub und Dreck gar nicht angucken, weil man als Schutz die Augen schließen musste! Aber trotzdem eine Erfahrung wert - auch trotz der Kopfschmerzen am nächsten Tag (man, es war wirklich laut!!! und kalt, denn es ging bis spät in die Nacht, wir sind dann gegen zehn gegangen - um sieben ist es angefangen).
Und beim Gedanken an das Weihnachtsbasteln in sommerlichen Temperaturen gestern fällt mir auf, dass in einem Monat Weihnachten schon wieder vorbei ist! Soviel zum Thema, die Zeit vergeht wie im Fluge!
Handwerkstechnisch gibt es auch was zu zeigen, aber das kommt in einem separaten Post,
bis dahin,
viele Grüße,
eure Franzi,
die Schätzerin
p.s. HILFE!!! Ich kann keine Fotos mehr hochladen, weil er sagt, ich hätte den Speicherplatz von 1 GB überschritten! Wie macht ihr das??? Habt ihr einen kostenpflichtigen Blog? Oder nutzt ihr eine Dropbox? Bitte helft mir! (deswegen ist dieser Post auch ohne Fotos...)
p.s. HILFE!!! Ich kann keine Fotos mehr hochladen, weil er sagt, ich hätte den Speicherplatz von 1 GB überschritten! Wie macht ihr das??? Habt ihr einen kostenpflichtigen Blog? Oder nutzt ihr eine Dropbox? Bitte helft mir! (deswegen ist dieser Post auch ohne Fotos...)
Mittwoch, 10. Oktober 2012
Tagesgruß
Im Sonnenuntergang und in herrlicher Umgebung bin ich gerade mit Gizzmo ausgeritten...
Für mich geht der Tag zu Ende, für euch hat er grad erst angefangen! Möge er schön werden :-)
eure Franzi,
die Schätzerin
Freitag, 28. September 2012
My Boshi Otaru
Mein erster Post aus Neuseeland. Es ist das wahre Paradies hier und es wird sicherlich den ein oder anderen Neuseeland-Post in der Zukunft geben. Ich arbeite hier ja als Au Pair Groom und damit kuemmere ich mich nicht nur um die Kiddies, sondern auch um die Pferde. Mein Pferd hier in Neuseeland ist Luca, 3 Jahre alt, Araber-(Mix??). Mal sehen, was der Gute kann, wenn ich ein Jahr mit ihm gearbeitet habe. In den letzten Tagen habe ich ihn longiert, vorgestern bin ich mit ihm die Strasse entlang spazieren gegangen - fand er etwas gruselig, aber wer ein grosses Pferd sein will, muss spazieren gehen koennen ;-) und gestern hatte er frei...
Und weil der Weg nach Neuseeland bekanntlich ja ein wenig Zeit in Anspruch nimmt, habe ich im Flieger diese Otaru-Boshi-Muetze angefangen und hier fertig gestellt.
Die Jahreszeiten sind hier ja umgekehrt und jetzt haben wir hier Fruehling, der laut Mike (meinem Gastvater) jetzt schon superwarm ist. Am Tag ist auch alles gut, aber nachts.... brrrr! Mir grauts jetzt schon vor dem Winter! Es werden sicherlich noch einige Muetzen (auch noch waermere) folgen, Wolle gibt es hier ja genug ;-)
Soweit erstmal von mir,
liebe Gruesse vom anderen Ende der Welt,
eure Franzi,
die Schaetzerin
p.s. ein Tragefoto vom Bolero kann ich leider nicht nachreichen, weil wir uns dann doch mehr aufs Feiern als aufs Fotografieren konzentriert haben und wir ja sowieso fast den ganzen Abend Abschlussroben anhatten.
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